Latein-Jugend erobert Deutsche Rangliste

Auf Ranglistenturnieren können die Paare der höchsten Deutschen Tanzsport-Klassen Punkte sammeln, um in der Besten-Liste nach vorne zu rücken. Am Samstag, den 26. November 2016 fand ein solch wichtiges Turnier für die besten Jugendpaare Deutschlands in Rendsburg, Schleswig-Holstein statt: Das Turnier der Baltic Youth Open. Unsere beiden Jugend-Paare, Calogero Frisina und Jelena Balac, sowie Paul Steindl und Pia Breidung, setzten sich in den Flieger nach Hamburg – Gott sei Dank haben die Piloten hier ausnahmsweise nicht gestreikt – und bereiteten sich auf ein Turnier vor, in dem keine Punkte verschenkt werden.

Trotz starker Konkurrenz behaupteten sich Paul und Pia gegen zahlreiche Konkurrenten und verpassten nur knapp den Einzug ins Semifinale. Mit ihrem 15. Platz im hochklassigen Feld können die beiden Senkrechtstarter mehr als zufrieden sein.

Für Calo und Jelena ging es dann sogar noch zwei Runden weiter: Schließlich fand sich unser Münchner Top-Latein-Paar im Finale wieder und da gaben die beiden noch einmal richtig Gas. Anhand der Wertungstabelle wird deutlich: Für Calo und Jelena war bis zum Schluss noch alles drin. Ein Jury-Mitglied sah das Paar in Cha-Cha und Paso-Doble sogar auf dem ersten Platz! Am Ende errechnete sich für Calo und Jelena aus der sehr durchmischten Wertung ein vierter Platz.

Clubtrainer Rudi Grabon schickte per Facebook Grüße aus Bilbao von der Weltmeisterschaft Senioren Latein und bekundete seine Freude über die guten Ergebnisse: „Bin stolz auf die TTC-Jugend.“

Das Gesamtergebnis des Turniers sehen Sie hier.

WM Sen. Latein: Engin und Sonja im Halbfinale

Es war ein wahrer Krimi, den Sonja und Engin vergangene Woche durchleben mussten: Pilotenstreik der Lufthansa, einige Tage vor der Weltmeisterschaft in Spanien. Dann die Entwarnung: Am Freitag sollten alle Flieger regulär abheben. Gerade nochmal gut gegangen – oder doch nicht? „Am Freitag fallen 830 Kurzstreckenflüge aus.“ Das durfte doch wohl nicht wahr sein?! Unter den abgesagten Flügen fand sich tatsächlich auch die Linie von München nach Bilbao. Nach all den Wochen voller hartem Training saß der Schock tief. Im Rahmen ihrer intensiven Vorbereitung hatten sie insbesondere auch an ihrer mentalen Stärke gearbeitet, um mit Stress umgehen zu können, aber mit derlei externen Komplikationen hätte wohl keiner gerechnet. Trotz allem ließen Engin und Sonja nicht locker und mit Unterstützung von Clubtrainer fanden sie doch noch einen geeigneten Flug. Rechtzeitig, aber wohl mit hohem Blutdruck, erreichte unser Weltmeisterschafts-Paar am Freitagabend den Ort des Geschehens.

In Bilbao hieß es für Engin und Sonja wahrscheinlich erstmal: Ruhe bewahren, Nerven zusammenkratzen und Kraft tanken. Das Wichtigste war nun, all den Ärger zu vergessen und jene Leistung abzurufen, für die die beiden wochenlang trainiert hatten. Ob ihnen das gelang?

Laut Clubtrainer Rudi Grabon glänzte unser Münchner Paar auf der Fläche und tanzte sich voller Leidenschaft von Runde zu Runde. Zu dem Video der Samba im Viertelfinale schrieb Rudi: „Bin Mega stolz auf die Leistung von Engin Önder und Sonja Schaeufler.“

Drei Mal wurden Engin und Sonja von den Wertungsrichtern in die nächste Runde geschickt. Für die Tänzer hieß das, sie tanzten sich durch vier anstrengende Runden: Vier Mal Samba, vier Mal Cha-Cha-Cha, vier Mal Rumba, vier Mal Paso-Doble, vier Mal Jive. Turnierprofis wie Sonja und Engin kann ein derart langer Turniertag natürlich nichts anhaben – auch im Halbfinale standen beide noch mit stolzgeschwellter Brust auf der Fläche und präsentierten Tanzkunst auf Weltklasseniveau.

Leider verpassten Sonja und Engin, die Deutschen Vizemeister, knapp den Sprung ins Finale dieser Weltmeisterschaft. Mit einem hervorragenden 12. Platz unter 64 gestarteten Paaren behaupteten sie dennoch souverän ihren Rang als zweitbestes deutsches Paar im Senioren-Latein-Bereich.

Liebe Sonja, lieber Engin: Unsere Weltmeister seid ihr so oder so. Wir sind stolz darauf, mit euch ein so hochkarätiges Paar in unseren Reihen zu wissen. Herzlichen Glückwunsch zum ersten Einzug ins Semifinale einer Weltmeisterschaft!

Das Gesamtergebnis der Weltmeisterschaft finden Sie hier.

Anton und Alona: Persönliche WM-Bestleistung

Das Danish International Dance Festival in Aarhus bekam dieses Jahr den Zuschlag  für die Ausrichtung der WDSF-Weltmeisterschaft in den Standardtänzen. 74 Paare gingen an den Start. Der nach Aarhus mitgereiste LTVB-Präsident meldete von Runde zu Runde: „Unsere Paare sind weiter“.

Nur ein Hauch von 1,5 Punkten trennte zum Schluss Anton Skuratov/Alona Uehlin, TTC München vom Einzug ins Finale. Die Beiden tanzten ein herausragendes Turnier und belegten den Anschlussplatz 7. Laut der anwesenden Bundestrainerin Martina Wessel-Therhorn wäre ein Finaleinzug absolut verdient gewesen.

Zu einem wahren Krimi entwickelte sich der Kampf um den Weltmeistertitel zwischen Dmitry Zharkov/Olga Kulikova aus Russland und dem deutschen Meister Simone Segatori/Annette Sudol. Nach dem ersten Solotanz, dem Slowfox, hatten beide Paare eine absolut identische Wertung in Höhe von 38,643 Punkten. Langsamen Walzer gewannen knapp Zharkov/Kulikova, im Tango hatten Segatori/Sudol die Nase vorn. Wiener Walzer ging an die Russen und der Quickstep wieder an die Deutschen. Zum Schluss ergab sich ein ein hauchdünner Unterschied in Höhe von 0,143 Punkten zugunsten des alten und neuen Weltmeisters Dmitry Zharkov/Olga Kulikova aus Russland.

Das Finalergebnis:
1. Dmitry Zharkov/Olga Kulikova, Russland (191,429)
2. Simone Segatori/Annette Sudol, TSC Astoria Stuttgart (191, 286)
3. Evaldas Sodeika/Ieva Zukauskaite, Litauen (181,971)
4. Vaidotas Lacitis/Veronika Golodneva, Litauen (177,257)
5. Francesco Galuppo/Debora Pacini, Italien (176,957)
6. Bjorn Bitsch/Ashli Williamson, Dänemark (174,057)

Text: © LTVB: Mila Scibor
Bild: V-Studio photography

Andrzej und Victoria behaupten sich international

Im Rahmen des International Dance Festival in Ústí nad Labem, Tschechien, bestritten Andrzej Cibis und Victoria Kleinfelder ein internationales Turnier für den TTC München. Hochklassige Paare aus acht Nationen waren angereist, um den Sieger im WDSF-Open Turnier Latein unter sich zu ermitteln.

Auf Anhieb schafften Andrzej und Victoria den Sprung in die erste Zwischenrunde. Auch dort überzeugten sie alle Wertungsrichter: Mit fast allen möglichen Kreuzen zogen die beiden ins Seminfinale ein. Als einziges deutsches Paar im tschechisch dominierten Turnier sahen die Wertungsrichter unser Top-Lateinpaar am Ende auf dem elften Platz.

Das Gesamtergebnis des Turniers finden Sie hier.

Ein so gutes Turnierergebnis war für die beiden natürlich kein Grund um auszuruhen: Gleich am nächsten Tag kehrte das Paar zurück nach München, um beim Challenge Camp 2016 im TTC München dazusein. Bei so viel Fleiß kann man nur sagen: Weiter so!

Valentin und Xenia erfolgreich in Dessau

Am vergangenen Wochenede konnten Valentin Baier und Xenia Dann nicht am Challenge Camp 2016 teilnehmen, weil sie auf Turnier-Mission in Ostdeutschland unterwegs waren. Der Grund, warum die beiden die lange Fahrt nach Dessau auf sich nahmen, war das Ballturnier des TSC Dessau, das in diesem Jahr bereits zum 14. Mal stattfand. Im schönen Ambiente des Ballsaals kämpften insgesamt 12 Paare um den Einzug ins Finale, doch nur sechs konnten sich im starken Feld unter den anderen A- und S-Paaren behaupten. Als zweitbestes A-Paar des Abends behaupteten sich Valentin und Xenia schließlich gegen ihre Konkurrenten und erreichten einen hervorragenden 5. Platz. „Das Finale bei Live-Musik hat richtig Spaß gemacht,“ sagt Valentin nach dem erfolgreichen Abend. Mit dem Ergebnis sind er und seine Partnerin Xenia mehr als zufrieden.

Herzlichen Glückwunsch!

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